Projektraum


Raum ist als eine Bedingung von Kunst immer vorhanden. Es ist ein Schwerpunkt in unserem Lehrgebiet, die Auffassung von Raum in eigenen künstlerischen Arbeiten zu klären, und diese sichtbar und erfahrbar zu machen.

Dazu dient der Projektraum, in dem regelmäßig an Mittwochabenden und öffentlich für alle Studierenden neue Arbeiten vorgestellt werden.

 

 

 

Juli 2017




Hannes Nienhüser

ohne Titel

Ein Technics Keyboard dient als Bücherregal für "Das große Lexikon der Musik"; der kontinuierliche Anschlag der Hintertasten erzeugt eine sphärische Klangkulisse.

 

 

 

Februar 2017


Ann Kathrin Sonntag

Fichtenwald
01/02/17

 

 

 

Dezember 2016





Maya Plum


Parterre

Wachs, Pigment, Holz, Glaswolle, Schnur Bodenobjekt 230 x 410 x 6 cm, Wachsobjekt 64 x 150 x 30 cm

Parterre ist eine Raumarbeit, die aus zwei sich gegenüberstehenden Objekten besteht. Einem Bodenobjekt aus Glaswollestreifen im Format eines Teppichs mit der Rasterung eines Fischgrätenparketts und einem an Schnüren hängenden Wachsobjekt, welches sich an einer Seite aus der rechteckigen Form zu einer organischen Blase ausbeult. Das Wachsobjekt ist etwas schräg gehängt, so dass der Schwerpunkt der Blase nach unten weist. Das Bodenobjekt ist begehbar und durch die Weichheit des Materials sinkt der Mensch nach unten und hinterlässt Vertiefungen auf der Glaswolle. Die Thematisierung des Bodens findet sich sowohl im Wachsobjekt und in der Form und Begehbarkeit des Bodenobjektes, als auch im Titel Parterre, der wörtlich auf dem Boden bedeutet. Die Unterschiedlichkeit von Farbe und Material fördert die sinnliche Wahrnehmbarkeit beider Objekte.

 

 

 

November 2016


Miles Sjögren

30\11\16

 

 

 

November 2016


Kim Anni Bassen

16/11/16

 

 

 

November 2016


Lena Krüger

10\11\16

 

 

 

November 2016


Miles Sjögren

02\11\16

 

 

 

Oktober 2016


Kim Anni Bassen
04/10/16

 

 

 

Oktober 2016


Ann-Kathrin Sonntag

 

 

 

Mai 2016


Melina Bigale

 

 

 

April 2016




Constantin Schröder

 

Mienenspiel


1,5 h Performance

Um einen runden Tisch sitzen 5 in Schwarz gekleidete Frauen. Jede kniffelt für sich von Spiel zu Spiel ohne Kontakt zu den anderen aufzunehmen. Eine von der Decke herabhängende Schirmlampe befindet sich mittig über dem Tisch und leuchtet die Spielkulisse aus. Die verspiegelten Brillen der Spielerinnen geben das Geschehen wieder.

 

 

 

April 2016


 

Hannes Nienhüser

 

Max trinkt Cola


Ein Darsteller wurde gebeten, eine Stunde lang nicht anderes zu tun als Cola zu trinken.

 

 

 

Februar 2016





Hannah Bohnen & Linda Dethlefs

Inflatables

Papier

Die Arbeit Inflatables setzt sich aus vier verschieden großen Luftkissen zusammen. Die einzelnen Kissen sind aus Papier gefertigt und mit Luft befüllt.

 

 

 

Februar 2016


 

LAB7#1

 

Performance, 1h45

LAB7 (Regine Schulz, Linda Ebert, Merle Voigt, Melina Bigale, Hannah Bohnen, David Scheffler, Daniela Takeva, Anna Raczynska)

Gelantine, Wasser, Farbe, Puder, Erdbeermilch, Wasserkocher, Töpfe, Herdplatten, Pinsel

Flyer

 

 

 

Januar 2016


 

Wanja Kotschi

 

HDF, Blindnieten, Schrauben

 

 

 

November 2015


 

Gerard Ballester

 

Arxiu des de la Finestra_ ARCHIV AUS DEM FENSTER


Photo printed on paper, cardboard, stamp

various sizes

 

 

 

November 2015


 

Felix Ermarcora

 

Nero


Holz, Rigips, Schrauben, Farbe

 

 

 

Oktober 2015


 

Hannah Bohnen

 

Referenz


schwarzer Samt, MDF Platte, schwarz lackiert, Acrylplatte schwarz Maße variabel


Referenz schwarz bildet drei Positionen im Raum ab. 30 Quadratmeter geraffter, schwarzer, matter Samt hängt im Raum, gegenüber der beiden Platten. Die Mdf Platte lehnt an einer Kante an der Wand, die andere Kante ist frei im Raum. Ihr zugeneigt ist die Acrylplatte, die zwischen Wand und Boden durchhängt. Die einzelnen Teile reflektieren und absorbieren sich.

 

 

 

July 2015


 

Luisa Rolfes

 

Diaphorese

 

Latex, Heizlüfter, Schneiderpuppe

 

 

 

Juni 2015


 

Maya Plum
Karamello

Zucker, Ast

Karamello ist der Titel eines einwöchigen Projektraumes, der einer Art Hexenküche glich. Überall kochte Karamell, der seinen Geruch im Raum verteilte. Es war Hochsommer, alles klebte. Das flüssige Karamell wurde zu verschiedenen Objekten verarbeitet. Die enstandenen Objekte wurden ausgestellt.

 

 

 

Mai 2015


 

Constantin Schröder

 

Geduldiges Fleisch

 

Material der Figuren: Gips

Größe der Figuren je 70 cm


Eine uniformierte Figurengruppe befindet sich in der Nähe des Fensters. Die Figuren besitzen eine starre Körperhaltung, nur ihr Gesicht ist dem Fenster zugewandt. Im Hintergrund wird eine Art Schießbude mit sechs Metallplättchen an die Wand projiziert. Die Plättchen werden nacheinander von links nach rechts umgeschossen und anschließend wieder aufgerichtet.

 

 

 

April 2015


 

Helene Voss

 

lunte

 

Klanginstallation

Klang, Tiere, Fuchsfalle, Neonröhre, Holz, Wandfarbe

Maße variabel

 

In einem Raum wurde die Decke um ca. 80 cm niedriger gesetzt. Im Raum steht eine auf den Kopf gestellte Fuchsfalle, die von unten beleuchtet wird. Durch die Drehung und das Fehlen der Klappen, ist die Falle ihrer eigentlichen Funktion entrückt und entfaltet skulpturale Qualitäten. Über dem Betrachter ist leise das Trappeln von Tieren wahrnehmbar.

 

 

 

Dezember 2014


 

Sabrina Schuppelius

 

ohne Titel

 

Holz, Pappe, Dispersionsfarbe

 

Dem Betrachter wird die Möglichkeit gegeben sich in zentraler Position im Raum zu erheben und im gewöhnlich Nicht-Betretbaren zu verharren. Durch die Ziehung einer "Wand" außen vor dem Fenster schließt sich der Raum und öffnet eine weitere Ebene der Wahrnehmung des Sich im Raum. Der Raum war nur einzeln zu betreten.

 

 

 

November 2014


 

Torben Laib

 

Reflex

 

Klanginstallation

 

Klang, Eisenplatte, Aluminiumfolie gerissen und gewickelt, Lautsprecher, Verstärker, Scheibenwischermotor, Holz

 

 

 

Juli 2014


 

Linda Dethlefs

Agathe Schaddach

 

Unten

 

Rettich, Helmlampe, Treppengeräusche

 

 

 

Juni 2014


 

ex

Rauminstallation

Haftputzgips, gesiebter Staub aus Bauabfällen Maße variabel

 

Im bestehenden Raum wurden Spuren eines zweiten Raumes angebracht, der die vorhandene Architektur kontrastiert, sich aber auch an ihr bedient. Eine Geschossebene und ein Treppenhaus werden heraufbeschworen, in das sich der Betrachter körperlich versetzen kann. Höhe und Breite der Treppenstufen entsprechen den festgelegten Normen. Da die Strukturen zuvor abgemeißelt und anschließend wieder plan verputzt wurden, speist sich das Raumgefühl nur aus der entstandenen „Zeichnung“ an der Wand. Der Staub, der bei den Arbeiten im Raum anfiel, liegt als homogene, samtige Fläche teppichgleich auf dem Boden.

 

 

 

April 2014


 

Constantin Schröder

 

Der Fall

 

Maße: Figur 1,70 m groß, Metallstange 3 m lang

 

Materialien: Metallstange, Ton, Draht, Holzlatten, Kleidungsstücke

 

Halten wir einen Augenblick auf diesen Gipfeln inne. Sie verstehen jetzt, was ich mit dem höher hinauswollen meinte. Ich dachte an eben diese Höhepunkte, die für mich lebensnotwendig sind. Ich habe mich in der Tat immer nur in Höhenlagen wohlgefühlt. (Albert Camus, Der Fall)

 

 

 

Dezember 2013


 

Sabrina Schuppelius

 

ohne Titel

 

Holz, Pappe

 

Der gewohnte Bewegungsraum entzieht sich dem Betrachter und lenkt das zentrale Blickfeld auf das Dazwischen. Der schmale obere Spalt führt in die Position der Neugier, schürt das Interesse nach dem "unsichtbaren" Raum dahinter.

 

 

 

Februar 2013


 

Maria Malmberg

 

Edler Tropfen an Eiche rustikal

 

Eichenholz, Wasser, Glas, Plastikbecher, Leuchtstoffröhre, OSB, Farbe, Winkel, Schrauben

 

 

 

Januar 2013



 

Johanna Schreurs

 

50*50*473cm 
benutzte baumaterialien aus dem ehemaligen stadtwerke-gebäuden sind gestapelt. 
der stapel läuft aus in einem 50*50cm großen element der deckenverkleidung. 
die materialität der baustoffe wird präsent. 
es entsteht ein neues architektonisches element. 
jede schicht, muss das gewicht der darüberliegenden schichten tragen. 
der stapel bleibt instabil. 

dem steht gegenüber 

video: 2 min. loop, auf röhrenfernseher. 
kleidungsstücke werden nacheinander abgelegt. 
man sieht einen kleiderhaufen, der ungerichtet wächst. 

das außen und das innen. verkleidung und tragende rolle. 
raumbezug. ortsbezug. 
der einzug und das ausstellen.

 

 

 


Dezember 2013


 

Florian Purschke und Torben Laib
Objekt im Raum

 

Creatio Continua
Drei aus jeweils unterschiedlichen Tonsorten angeordnete Kreisläufe, konserviert in Frischhaltefolie

 

 

 

Dezember 2013


 

Frederike Brenseler

 

Über uns

 

Rauminstallation. 30 kilo honig auf dem boden.

 

 

 

November 2012


 

Gesche Witte

 

thigmotaxis

vermessung des raumes, maßbänder

orientierung durch berührung

wo ende ich, wo beginnt das andere 
bin ich definiert durch den kontakt mit dem anderen

welchen raum habe ich für mein verhalten
ende ich an den grenzen dieses raums

bestimmung des außen
erfassung des innen
orientierung am rationalen maß
orientierung an innerer ordnung






Oktober 2012


 

Victoria Butova

 

Ohne Titel
Raumarbeit, 2,5 Stunden

In den Projektraum der Bildhauerei wurde ein Raum aus Platten gebaut ( 2 x 2 x 2,9 m), den man durch den Haupteingang des Raumes betreten konnte. Dieser gebaute Raum war schwarz, ein Loch in der Decke diente als einzige Lichtquelle. Am Boden stand ein kleines Styropormodell (ca. 3,5 x 6,5x 4,5 cm), das maßstabgetreu den großen Raum wiedergab.

 

Der große Raum konnte durch einen kleinen Durchgang in einer der Platten betreten werden. Dieser wurde nur durch das Licht der Straßenlaternen, welches durch die Fenster fiel, schwach beleuchtet. Draußen an den Fenstern konnten 5 Personen schemenhaft erkannt werden, die durch das Fenster hereinstarrten. Bei diesen Personen handelte es sich um Obdachlose, welche jeweils 12 Euro am Ende der Aktion erhielten.





Februar 2012


 

Lieven Meyer

 

Mojá Bóschestwinajá Dostoprimetschátelnost

(ca. 50 x 90 cm) feuchter Ton, Mikrofon, Webcam, Projektion, Modellierbock

Zur Eröffnung des Projektraums projizierte ich mich in einer Liveübertragung auf mein lebensgroß modelliertes Selbstportrait. Der Ausstellungsraum war über Kamera und Mikrofon mit dem Raum verbunden, in dem ich stand, so dass ich meine Projektion auf der Figur sehen und die Besucher im Raum hören konnte. Mein übertragenes Abbild verschmolz mit der Skulptur. Durch das Mikrofon war sie ansprechbar und konnte auf die Reaktionen der Betrachter reagieren. Interessant für mich ist hieran die Gleichzeitigkeit verschiedener Medien, wie Performance, Video und Plastik, die zusammen in einem Bild funktionieren und die Wirkung des Abbilds intensivieren. An- und Abwesenheit waren ebenso simultan erlebbar wie die Übertragung eines flüchtigen Bildes auf ein festes Objekt.





März 2011


 

Wiebke Wolkenhauer

 

EinTraum von einem Arbeitsplatz
Rauminstallation

November 2010


Samuel Seger und Johannes Flechtenmacher
Eiladung
Rauminstallation

Oktober 2010



Ture Preuss
E.N. 36

März 2010



Tomke Meyer& Thomas Jürs
Nuts to you old flounder

Februar 2010



Férid Greven & Thomas Jürs
Kontrollverlust

August 2009



Tomke Meyer & Thomas Jürs
Es könnte reißen

Januar 2009



Férid Greven
ohne Titel

November 2008



Laura Garbers
Puzzled
3x3 m, Pappe, Holz